Sie tafeln unter alten Gewölben an großen, rohen Holztischen nach bürgerlich-bäuerlicher Art
des 15./16. Jahrhunderts.
„Knechte und Mägde“, so nennt man hier die Bedienungen, führen Sie durch einen geschichtlich-unterhaltsamen Abend. mehr...
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Sie tafeln unter alten Gewölben an großen, rohen Holztischen nach bürgerlich-bäuerlicher Art
des 15./16. Jahrhunderts.
„Knechte und Mägde“, so nennt man hier die Bedienungen, führen Sie durch einen geschichtlich-unterhaltsamen Abend. Nach dem Händewaschen an einem alten Steinbecken, bekommen Sie ein riesengroßes Mundtuch umgebunden und zur Begrüßung Honigmet im Kuhhorn gereicht.
Gekocht wird nach den Rezepten aus dem Kochbuch der Augsburger Patriziertochter Philippine Welser (1527 bis 1580). Die Speisen werden, für alle Gäste gemeinsam, in handgetöpfertem Tongeschirr aufgetragen.
Als Essensinstrument steht nur ein historisches Stilett zur Verfügung.
Es gibt viel zu lachen, denn es wird auf die Einhaltung der Tischbräuche geachtet und Verstöße werden mit einer lustigen Strafe belegt.
In der Münchner Welser Kuche können ca. 180 Gäste bewirtet werden. An Räumlichkeiten stehen die „Große Stube“ für ca. 110 Personen, die „Gesindekammer“ mit ca. 35 Plätzen
und die „Diele“ mit drei Einzeltischen für je 12 Gäste zur Verfügung.
Am Abend wird um 19.00 Uhr geöffnet und um 20.00 Uhr das „Welser-Mahl“ aufgetragen.
Es dauert ca. 3 Stunden.
An Doppel-Feiertagen ist geschlossen.
Ein uriges und mediävales Erlebnis der besonderen Art, das Sie nicht verpassen sollten. ...weniger
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